Zukunft

12.4.2015  Wir sind da!

Der Kids`Garden hat sich verkleinert(circa 725m2) und wird im Rahmen und dem Konzept des Vereins Grün für Kinder e.V. weiter genutzt.            

Es fand ein Planungsworkshop mit Moderation statt und alle Mitgliedseinrichtungen waren eingeladen.Es sind super Ideen zusammen gekommen den Garten für Kindergartenkinder und Hortkinder neu zu nutzen.

Der Bauwagen erhält eine neue Funktion und Renovierung mit einem Vorplatz für “ Feuer im Garten“  und die Möglichkeit Seminare zum Thema “ Kinder und Natur “ anzubieten. Sowie die Möglichkeit mit den Kindern hier zu Essen und seine Kolleginnen zu treffen zum Austausch.

Es werden Hochbeete entstehen, die wir alle zusammen bepflanzen und ernten können. Der kidsgarden wird für die Kinder wissenswertes, abenteuerliches und ein Stück Heimat hergeben.

Durch Unterstützung des Bezirksamt Neukölln werden Gelder bereitgestellt, um ein Toilettenhaus mit Wickelmöglichkeit zu bauen.

Zu einem nächstmöglichen Treffen werden alle Beteiligten benachrichtigt.

31.3.2015

Die Bauphase der neuen Kindertagestätte Sternenkinder mit dem Familienzentrum FANN ( Lebenswelt und ajb) ist abgeschlossen.

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März 2012

Der Nutzungsvertrag des Kids‘ Garden wurde bis März 2012 verlängert.

Wie geht es danach weiter?

Bitte lesen Sie dazu auch unser aktuelles Positionspapier

Das Bezirksamt Neukölln plant auf dem Grundstück:

  • Eine Kindertagesstätte (ca. 60 Plätze) mit einem Familienzentrum
  • Eine öffentliche Durchwegung
  • Eventuell eine Restfläche für die im Kids’ Garden vernetzten Einrichtungen

Damit folgt das Bezirksamt einem Konzept und einem Bebauungsplan, die über 10 Jahre alt sind und an denen ungeachtet aller zwischenzeitlichen Entwicklungen bis heute festgehalten wird.

Refugium fürs kindliche Naturerleben

Die Philosophie des Trägerverbunds Grün für Kinder e.V. und die Entstehung des Kids‘ Garden beruhen auf der Überzeugung, dass Umweltbildung und -erziehung integrale Bestandteile der kindlichen Lebenswelt sein sollten.

Insbesondere Kinder, die wie hier im Norden Neuköllns im innerstädtischen und freiflächenarmen Gebiet aufwachsen, sollen ein Spiel- und Naturerlebnis in Verbindung mit ökologischen Prinzipien erleben können, die eine wesentliche Vorraussetzung für eine gesunde Entwicklung und Ernährung darstellen.

Hieraus leiten wir für die Entwicklung des Grundstückes die Position ab, dass in einem dicht besiedelten und von einer hohen Kriminalitätsrate gekennzeichneten Wohngebiet wie dem um den Reuterplatz gelegenen der NaturSpielGarten, wie er vom Trägerverbund Grün für Kinder e.V. geschaffen wurde, ein Refugium für das kindliche, selbständige Naturerleben darstellt, das es gegen andere Nutzungsansprüche zu schützen gilt.

Quartiersbindung und -identifikation

Es muss erhalten werden, was andernorts erst mühsam geschaffen werden muss, nämlich ein Naturerfahrungsraum für Kinder im Innenstadtbezirk Berlins, wie er von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ausdrücklich gefördert wird. Für die gesunde Entwicklung von Kindern ist das Vorhandensein von Natur-Freiräumen für die eigenständige Entfaltung im Spiel und die spontane Begegnung mit Kindern aus anderen Zusammenhängen von herausragender Bedeutung, insbesondere für Krabbelkinder, die einer geschützten Lebensumgebung bedürfen.

Privates und ehrenamtliches Engagement, die Unterstützung kommunaler Stellen sowie die Bereitstellung von Geldern zur Durchführung des Vorhabens haben gezeigt, wie bürgernahe und soziale Stadtgestaltung in Zukunft aussehen kann. Quartiersbindung und -identifikation werden auf diese Weise ebenso gefördert wie die Demokratisierung von Planungs- und Entscheidungsprozessen.

Vernetzte Nutzung der Gesamtfläche

Der Trägerverbund Grün für Kinder e.V. setzt sich dafür ein, dass weiterhin eine Vielzahl pädagogischer Einrichtungen und Eltern-Kind-Gruppen von dem Garten profitiert. Wir plädieren für eine Verstetigung des Miteinanders der Einrichtungen, Träger und Akteure sowie für eine gemeinsame, vernetzte Nutzung der Gesamtfläche.

Der Trägerverbund Grün für Kinder e.V. sieht in dem Vollzug der Bauplanung – Kindertagesstätte, Spielplatz und Durchwegung des Geländes – eine Zerstörung der Entwicklung des Konzeptes und möchte mit seiner hier dargelegten konzeptionellen Skizze eine behutsame Weiterentwicklung des Grundstückes und seiner Nutzungsmöglichkeiten anregen. Die bauliche Verwirklichung darf die erreichten Sanierungsziele nicht gefährden.

Behutsame Weiterentwicklung

Nicht alle für das Wohnquartier wünschenswerten Maßnahmen können an diesem Standort verwirklicht werden. In einer Gesamtschau sind weitere bereits im Quartier vorhandene und öffentlich geförderte Einheiten mit einzubeziehen und die geplanten bauliche Maßnahmen nicht zuletzt im Zusammenhang mit der Entstehung des „Campus Rütli“ mitzudenken.

Der Trägerverbund plädiert für eine behutsame Weiterentwicklung des ökologischen NaturSpielGartens, etwa durch die Schaffung eines Freilandlabors nach dem Vorbild des Britzer Gartens, mit einem umweltpädagogisch betreuten Angebot zum Experimentieren und Forschen für die Kindergärten und Grundschulen des Reuterquartiers.

Leitende konzeptionelle Stichworte

  • Bewahrung des kostbaren Gartens für Kinder jeder Herkunft aus dem Wohnquartier.
  • Gewährleistung der naturnahen Infrastruktur für Kindertagesstätten in der näheren Umgebung.
  • Seit über 10 Jahren haben Eltern unterschiedlicher Herkunft für ihre Kinder alternative Bildungseinrichtungen für Kinder organisiert und sind im Elementarbereich zusammen mit ErzieherInnen, AkteurInnen und GestalterInnen zu einer adäquaten Bildungs- und Erziehungssituation gelangt. Sie konnten damit eine verlässliche Alternative zu bezirklichen Einrichtungen entwickeln.
  • Anders als bei der Schulwahl bietet diese Trägerlandschaft noch eine wesentliche Voraussetzung für den Zuzug junger Familien ins Wohnquartier. Konstitutives Element dieser Einrichtungen ist die Mitgliedschaft im Trägerverbund Grün für Kinder e.V. und die damit verbundene Nutzung des Kids‘ Garden.