Der Verein

Im Verein Grün für Kinder e.V. / Trägerverbund für Umweltbildung und -erziehung haben sich Eltern-Kind-Gruppen, Kinderläden und Kinderprojekte aus der Umgebung zusammengeschlossen. Seit 1998 nutzen und bewirtschaften sie gemeinsam den NaturSpielGarten Kids’ Garden.

Das Projekt lebt von der ehrenamtlichen Mitarbeit zahlreicher Vereinsmitglieder und -freunde. Der Verein setzt sich für eine nachhaltige Nutzung des “Gartens für Kinder” ein und leistet damit seinen Beitrag zur kinderfreundlichen und ökologischen Entwicklung des Wohnquartiers. Privates und ehrenamtliches Engagement, die Unterstützung kommunaler Stellen sowie die Bereitstellung von Geldern zur Durchführung des Vorhabens haben gezeigt, wie bürgernahe und soziale Stadtgestaltung in Zukunft aussehen kann. Quartiersbindung und -identifikation werden auf diese Weise ebenso gefördert wie die Demokratisierung von Planungs- und Entscheidungsprozessen.

350 Kinder

Der Kids‘ Garden ist durch die ehrenamtliche Arbeit der Nutzer entstanden. Hier werden 350 Kinder von ihren Eltern und Pädagogen in ihren Entdeckungen in der StadtNatur begleitet.

Nutzer sind Kindertagesstätten freier Träger im Reuterquartier, Schülerhorte sowie die Eltern-Kind-Gruppen des Nachbarschaftsvereins elele:

  • elele – Nachbarschaftsverein (mit seinen 8 Eltern-Kind-Gruppen) und dem Reuterplatzkiosk
  • Lebenswelt gGmbH (Kita Rotkäppchen)
  • Forum Soziale Dienste (Kita Pan)
  • Rasselbande e.V.
  • Waffelbande e.V.
  • Tarzan und Isolde e.V.
  • Herzkindergarten (EinstBauklötze e.V.)
  • Kreuzbären e.V.
  • HOBI e.V.
  • Kiezkinder e.V.
  • Kinderfan e.V.
  • Eltern-Kind-Gruppen: Marienkäfer, Multi-Kulti und Sonnenblumen
  • Tintenkleckse e.V. (Ergänzungshort der evangelischen Schule Mainzerstraße)
  • Zehnfach und Simpel e.V.

Die Gartennutzer beteiligen sich zudem ehrenamtlich im Reuterkiez in den Gremien Quartiersbeirat mit seinen Arbeitsgemeinschaften Wohnumfeld/Bildung.

Umweltbildung und -erziehung

Die Idee des Vereins und die Entstehung des Kid’s Garden beruhen auf der Überzeugung, dass Umweltbildung und -erziehung integrale Bestandteile der kindlichen Lebenswelt sein sollten. Insbesondere Kinder, die – wie hier im Norden Neuköllns – im innerstädtischen und an adäquaten Freiflächen armen Gebiet aufwachsen, sollen ein Spiel- und Naturerlebnis in Verbindung mit ökologischen Prinzipien erleben können.

So können Kinder aus der Umgebung im Garten ungehindert rennen und klettern, die Naturelemente Wasser, Erde und Pflanzen beobachten und begreifen sowie auf eigenen Beeten Gemüse und Obst anbauen. Sie erweitern ihre motorischen Fähigkeiten auf nicht genormten Spielflächen und erlernen ökologische Zusammenhänge durch eigenes Tun.